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Spindelhubelemente

Rammschutz

Mitutoyo-Messschieber

Hallenkran

Signalhupen und Sirenen


Spindelhubelemente – kraftvoll stemmen

Spindelhubelemente entfalten ihre Stärken dort, wo große oder sehr große Massen zu heben und zu senken sind. Sie bestehen im Wesentlichen aus einem Getriebemotor, der statt einer konventionellen Antriebsachse eine Hubspindel antreibt. Dabei wird die Drehbewegung des Antriebs in eine Längsbewegung umgewandelt.

Vereint Kraft und Präzision

Und die ist vielfältig nutzbar. Zum Beispiel im Maschinenbau, wo ein Spindelhubelement Maschinentische anheben oder herunterlassen kann. Sie bewähren sich in Produktionsanlagen für Chemie, Stahl oder Papier, wo Hubantriebe unter anderem Behälter auf und ab bewegen. Oder in Flugzeughangars, wo Hubelemente mit Spindeln Wartungsplattformen zu den Triebwerken emporheben. In solchen Anwendungen profitieren die Anwender von den großen Kräften, die Spindelhubelemente entfalten. Das Leistungsspektrum reicht bis in den vierstelligen Kilonewton-Bereich. Das entspricht zum Beispiel einer großen hydraulischen Presse. Im Unterschied zu einer hydraulischen Anlage ist jedoch ein Spindelhubelement als Antrieb mit hoher Präzision steuerbar.

Ideal auch für den Ex-Bereich

Andere interessante Anwendungen für diese Technik finden sich in Biogasanlagen oder in Anlagen von Branchen wie Chemie oder Papier, wo wegen entzündlicher Gase oder Stäube Komponenten mit Explosionsschutz erforderlich sind. Bei Spindelhubelementen ist die Spindel als eigentlicher Aktor in Hinsicht auf den Explosionsschutz unbedenklich – im Unterschied zum Direktantrieb mit einem Elektromotor.

Drehende oder hebende Spindel

Spindelhubelemente sind erhältlich in einer Vielzahl von Bauformen, Baugrößen und Leistungsklassen. Zu den grundlegenden Unterschieden zwischen den verschiedenen Typen gehört das Antriebsprinzip. Diese Hubelemente arbeiten mit drehender oder hebender Spindel. Bei der hebenden Spindel bewegt sich die Spindel selbst bei jeder Drehung vor oder zurück und übt dadurch unmittelbar eine Zug- oder Druckwirkung auf das anzutreibende Objekt aus. Bei der drehend gelagerten schiebt die Spindel eine gleitend gelagerte Spindelmutter vor und zurück, der Antrieb erfolgt also über die Mutter.

Detaillösungen ganz nach Wahl

Wenn das Wirkprinzip des Spindelhubelements im Prinzip recht einfach ist, so lässt sich dieses Antriebselement doch durch eine Vielfalt von abgestimmten Detaillösungen an die Konstruktion anpassen. So sind zum Beispiel viele Spindeln mit Verdrehsicherung und Hubendschalter lieferbar. Für sicherheitsrelevante Anwendungen lassen sich Spindeln absichern durch Merkmale wie Selbsthemmung und/oder Sicherheitsbremse sowie durch Sicherheitsmuttern, die im Fall eines Mutternbruchs aktiviert werden.

Auch für Schwenk- und Kippbewegungen

Spindelhubelemente eignen sich nicht nur für Linearbewegungen, sie können auch beim Schwenken und Kippen ihre Kraft genau dosiert einsetzen. Zu den Anwendungen hierfür zählen große Kippbehälter in der Prozessindustrie sowie die Ausleger von Krananlagen. Hierfür eignen sich Hubelemente, die beidseitig mit Gelenkköpfen ausgestattet sind. Damit die aus der Schwenkbewegung resultierenden Biegemomente in Grenzen bleiben, sollte die Reibung in den Lagern möglichst gering sein. In der Regel empfiehlt es sich, die Schwenkbewegung durch Hubendschalter zu begrenzen. Mit derartigen Detaillösungen lassen sich Spindelhubelemente in viele Konstruktionen elegant einpassen.  


Rammschutz – schützt vor Kollisionen

Wo Flurförderzeuge unterwegs sind, drohen Unfallgefahren. Nicht umsonst haben die Berufsgenossenschaften einschlägige Unfallverhütungsvorschriften herausgegeben, die auf die Gefahren hinweisen und sichere Verhaltensweisen aufzeigen. Mit das folgenschwerste Risiko stellen Kollisionen zwischen Staplern und Regalen dar, wie sie in der Vorschrift "Berufsgenossenschaftliche Regeln" BGR 234 beschrieben sind. Denn dann wankt nicht nur die Ladung des Staplers, auch die oft zentnerschwere Last der Regale könnte hinabstürzen.

Stapler-Unfälle sind erschreckend häufig

Zwar sind fallende Regallasten die Ausnahme, doch die tatsächliche Sicherheitslage ist ernst genug. Nach einer Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ereigneten sich im Jahr 2010 exakt 10.759 meldepflichtige Unfälle mit Beteiligung von Staplern. "Meldepflichtig" ist ein solcher Arbeitsunfall, wenn sich dabei ein Personenschaden mit mindestens drei Tagen Arbeitsunfähigkeit ereignet hat.

Ist schon diese Zahl erschreckend hoch, kann man sich leicht ausmalen, dass die Anzahl der nicht gemeldeten Unfälle mit nur leichten Personenschäden mehrfach höher ausfällt. Und die Anzahl der einfachen Rempler, bei denen nur Beton bröselt, aber niemand zu Schaden kommt, ist vermutlich sechsstellig.

Vorrichtungen helfen gegen Kollisionen

Angesichts solcher Zahlen sollte es selbstverständlich sein, die richtigen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter zu ergreifen. Meist lassen sich die wichtigsten Gefahrenquellen durch geeignete Schutzvorrichtungen recht kostengünstig entschärfen.
 
Beispiele dafür stellen Rammschutzbügel, -balken und -poller dar. Diese Vorrichtungen können verhindern, dass Stapler ihre definierten Fahrwege verlassen – vor allem an den Stellen, an denen viele Mitarbeiter unterwegs sind. Diese Rammschutzelemente werden mit Bodenankern im Boden verankert, um maximale Stabilität zu gewährleisten.

Die Rammschutzbügel haben in der größten Ausführung eine Höhe von 1200 mm. Damit können sie Fußwege von vielbefahrenen Strecken der Intralogistik sauber abtrennen. Speziell für diese Aufgabe sind auch Sicherheitsgeländer aus Stahl vorgesehen, die aus verschieden langen Balken und Pfosten zusammengesetzt werden.

Schutz mit Signalwirkung

Wenn ein Fußweg durch so markante, gelb-schwarze Schutzbügel abgetrennt ist, werden die Mitarbeiter dort die Straße sicher mit der gebotenen Umsicht überqueren. Somit bieten solche Rammschutzelemente ganz realen, physischen Schutz, haben aber auch eine kaum zu übersehende Signalwirkung, die Mitarbeiter zu vorsichtigem Verhalten mahnt.

Auch wenn die richtigen Vorrichtungen eine Menge Sicherheit bieten, besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Staplerfahrer und ihre Fahrzeuge. Von zentraler Bedeutung ist, dass die Fahrer bestmögliche Sicht auf ihre Umgebung haben. Die dafür maximal zulässige Ladehöhe darf keinesfalls überschritten werden.

Mit solchen Maßnahmen können Betriebsleiter das Unfallrisiko beträchtlich reduzieren.


Mitutoyo-Messschieber

Mit Messschiebern von Mitutoyo können Sie schnell, einfach und genau die Maße abnehmen, die Sie gerade interessieren. Ob Länge, Durchmesser oder Abstand – der Mitutoyo-Messschieber verrät es Ihnen. Genauigkeit muss nicht teuer sein: Klassische Messschieber gibt es so preisgünstig, dass sie auch für Auszubildende und die Hobbywerkstatt leicht erschwinglich sind. Dank XXX sind digitale Präzisionsgeräte ebenfalls nicht wirklich teuer. Wer die Maße noch genauer braucht, greift zum Mikrometer für die Metallbearbeitung. Messbänder & Zollstöcke für die Metallbearbeitung bieten sich für die Messung größerer Strecken oder Werkstücke an.

Was kann ein Messschieber von Mitutoyo messen?

Messschieber können drei Arten von Messungen durch führen: Breite, Abstand und Tiefe. Mit den beiden großen äußeren Messschenkeln wird die Breite oder Länge von Objekten gemessen – zum Beispiel der Außendurchmesser einer Stange oder die Breite eines Metallprofils. Diese Art der Messung wird in der Werkstatt oft benötigt zur Prüfung der Maßhaltigkeit, etwa ob eine Schleifbearbeitung erfolgreich war. Die kleineren Innenmessschenkel auf der anderen Seite des Schiebers messen Abstände, zum Beispiel zwischen Innenseiten eines Metallprofils. Am unteren Ende des Messwerkzeugs befindet sich eine Messeinheit für die Tiefenmessung. Damit lässt sich eine Bohrlochtiefe erfassen.

Wie liest man einen mechanischen Messschieber ab?

Auf der Hauptskala ist der Messwert in Millimetern einfach abzulesen. Dieser Wert steht an der Null-Position der unteren Hilfsskala, dem sogenannten Nonius. Man betrachtet rechts von dieser Null-Position auf der Hilfsskale die Millimeterpositionen 1 bis 9: Einer dieser Maßstriche steht einem Millimeterstrich auf der Hauptskala genau gegenüber. Diese Zahl ist der Wert für Zehntelmillimeter bei der Messung.

Welche Vorteile haben digitale Messschieber?

Ein Vorteil ist die einfachere und schnellere Ablesbarkeit durch das Display. Zudem lässt sich bei einem digitalen Messschieber die Null-Position einstellen. Das erspart eventuelles Umrechnen. Bei digitalen Messschiebern lassen sich meist die Maßeinheiten ändern und die Messwerte über einen Anschluss auslesen.


Hallenkran

Hallenkräne werden verwendet, wo in Fabrikhallen und anderen größeren Hallen schwere Lasten zu verfahren sind. Wenn schwere Guss- oder Schmiedeteile bearbeitet werden sollen oder große Maschinen zu reparieren sind – der Hallenkran ist der richtige Helfer, um diese zu heben und genau zu positionieren. Durch den Kauf bei XXX ist die erhebliche Investition in einen Hallenkran kostengünstig möglich.

Was sind Brückenkrane?

Brückenkrane sind die übliche Bauweise für Hallenkrane, die schwere Lasten heben. Brückenkrane laufen an zwei massiven Tragschienen entlang, die an der Decke oder auf Säulen montiert sind. An der Brücke wiederum verfährt die Laufkatze, an der die Ladung über eine Seilwinde verankert wird. Der Transportbereich der Ladung ergibt sich durch die Verfahrbereiche der Brücke und der Laufkatze. Die Tragkraft von Brückenkranen kann bei großen Anlagen mehrere 10 Tonnen betragen. Andere Krane laufen an einer einzelnen Tragschiene statt in Form einer Brücke an zweien. Dieser Krane haben eine geringere Tragkraft und verfahren nur in einer Achse, sind aber erheblich kostengünstiger als große Brückenkrane.

Was sind Schwenkkrane?

Schwenkkrane sind eine andere wichtige Bauart von Hallenkranen. Sie sind galgenförmig aufgebaut. Der Transportbereich ergibt sich durch den Verfahrweg der Laufkatze am Auslager und den Schwenkbereich des Krans. Der kann bis zu 360° bei einem Säulenschwenkkran betragen. Häufig wird ein Schwenkkran an einer Wand verankert, was den Schwenkbereich auf 180° begrenzt. Schwenkkrane können in der Transportreichweite keine ganzen Hallen abdecken, eignen sich aber sehr gut für Werkstückbeschickung oder Werkzeugwechsel an großen Maschinen.

Was für Hallenkrane werden angeboten?

Das Angebot besteht vorrangig aus gebrauchten Hallenkranen und Teilen davon. So werden zum Beispiel Schienensysteme angeboten, die sich für die Anlagen namhafter Kranhersteller wie Abus und Demag nutzen lassen. Als weiteres Zubehör finden Sie Laufkatzen und Kettenzüge. Auch komplette, betriebsfertige Krananlagen sind erhältlich. Kleinere Schwenkkrane sind bereits für dreistellige Beträge erhältlich. Größere Krananlage kosten meist vierstellige, selten fünfstellige Summen.


Signalhupen und Sirenen für Wandmontage

Signalhupen und Sirenen für Wandmontage zählen zu den lautesten Signalgebern für die Industrie. Andere, ebenfalls lautstarke Signalgeber sind Läutewerke. Signalhupen erreichen typischerweise einen Schalldruck um etwa 100 oder 110 dB. Das entspricht dem Lärmpegel in einer Disco in einem Meter Entfernung vom Lautsprecher: Das überhört so leicht niemand, auch nicht bei einem hohen Geräuschpegel der Umgebung. Häufig lässt sich die Lautstärke der Signalhupen drosseln. Hupen erzeugen einen Dauerton, dessen Höhe typabhängig ist. Der Ton wird je nach Bauart durch Druckluft oder rein elektronisch erzeugt. Viele Hupen sind mit einem Schalltrichter ausgestattet, durch den das Signal in eine bestimmte Richtung verstärkt abgestrahlt wird. Diese Option bietet sich insbesondere bei der Installation im Freiland an. Was durchaus möglich ist, da viele Signalhupen wasserdicht nach IP 65 sind.

Sirenen erreichen einen ähnlich hohen Schalldruck wie Signalhörner. Ihr durchdringendes Signal ist bekannt als Warnton bei Feuer oder anderen Gefahren. Ein Vorteil von Sirenen ist, dass Ausführungen mit mehreren Signaltönen verfügbar sind. Für geschultes Personal lässt sich dadurch übermitteln, was im Einzelfall signalisiert werden soll. Hupen und Sirenen werden häufig als Alarmsignale in Gefahrenlagen verwendet, können aber auch in großen Werksanlagen zum Beispiel Dienstbeginn, Dienstschluss und Pausenzeiten melden. Weitere Geräte zur akustischen Signalisierung sind Signalgeber für Schalttafeln, Signalgeber für Leiterplatten sowie Lautsprecher.